Reutlingen und Tübingen Breite Beteiligung an Warnstreiks

Im Rahmen der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie haben sich in dieser Woche zahlreiche Beschäftigte in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen an Warnstreiks, Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen beteiligt.

Warnstreik Tübingen

5. November 2026 5. November 2026


Höhepunkte der Warnstreikwoche waren zwei zentrale Kundgebungen in Tübingen und Reutlingen. In Tübingen versammelten sich am Dienstag mehr als 400 Beschäftigte, in Reutlingen beteiligten sich am Donnerstag mehr als 1.000 Kolleginnen und Kollegen an der Kundgebung vor Bosch.

Die IG Metall fordert 5 Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Neben der Entgeltentwicklung ist insbesondere die Sicherung von Beschäftigung und Standorten, sowie verlässliche Perspektiven für die Zukunft der Industriearbeitsplätze Gegenstand der Tarifgespräche. Die große Beteiligung an den Warnstreiks in den Betrieben der Region macht deutlich, dass die Beschäftigten hinter den Forderungen der IG Metall stehen. Mit den betriebsübergreifenden Aktionen senden sie ein klares Signal an die Arbeitgeber, in den weiteren Verhandlungen ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen.